Weihnachtsaktion „Spiele für Kinder“ zusammen mit der GGS

„Wie können wir Hennefer Kinder und ihre Familien in Zeiten von Corona und Lockdown auch an Weihnachten unterstützen und ihnen eine Freude bereiten?“ Das war und ist aktuell die zentrale Frage des Kinderschutzbundes in Hennef.

Lukas Grundmann bei der Auswahl der schönsten Spiele für die Kinder

Eine der guten Ideen, die sich daraus ergeben haben, ist die Weihnachtsaktion „Spiele für Kinder“! In enger Zusammenarbeit mit der Grundschule Gartenstraße hat das Team der Kinderklamotte vom Kinderschutzbund in der Vorweihnachtszeit viele Gesellschaftsspiele, Puzzle und Bücher, die in den letzten Monaten gespendet worden waren, an Grundschulkinder der Gartenstraße und ihre Familien übergeben und damit für ein schönes Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum gesorgt, das allen Freude bereitet und gut gegen Langeweile ist.

Sortiert und weihnachtlich verpackt durch das Team der „Kinderklamotte“ wurden die Spiele von Kathrin Schmitz, der Schulsozialarbeiterin der GGS Gartenstraße, und Lukas Grundmann, dem Schulsozialarbeiter des Vereins Betreute Schulen e.V., bei über 40 Hennefer Familien zu Hause überreicht.

Zusätzlich 30 Kinder konnten sich in der Grundschule Spiele ihrer Wahl aussuchen und als Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen. Die Freude über diese gelungene Aktion war bei allen Beteiligten groß.

Der DKSB Hennef und die GGS Gartenstraße wünschten auf diesem Wege ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr!

Lukas Grundmann, Schulsozialarbeiter vom Verein Betreute Schulen e.V. , und Kathrin Schmitz, Schulsozialarbeiterin der Grundschule Gartenstraße Hennef bei Start der Weihnachtsaktion „Spiele für Kinder“

HIT-Kunden erfüllen Weihnachtswünsche

Dass dieses Jahr ein besonderes ist, darin waren sich die Anwesenden des Treffens im Foyer des HIT-Marktes in Hennef einig. Der Blick auf den Weihnachtsbaum zeigte dabei etwas besonders Positives: erst eine Woche zuvor war wie jedes Jahr der Weihnachtsbaum im Eingangsbereich des HIT-Marktes aufgestellt und mit 50 Sternen geschmückt worden, die Kinder der Jugendhilfeeinrichtung CJG St. Ansgar selbst gebastelt und auf denen sie ihre Weihnachtswünsche notiert hatten.

Mit dieser Aktion ermöglicht der HIT Markt Hennef seinen Kundinnen und Kunden auch in diesem Jahr, die Wünsche von Kindern zu erfüllen. Und dieses Angebot ist bereits so stark angenommen worden, dass nur noch wenige Sterne im Weihnachtsbaum leuchten!

Von dieser großen Spendenbereitschaft waren die Vertreterinnen von CJG St. Ansgar und Kinderschutzbund Hennef sowie der Leiter des HIT-Marktes sehr beeindruckt! Vielleicht finden ja in den nächsten Tagen noch weitere Sterne ihren Weg zu einer Kundin oder einem Kunden?

Wie es geht? Wer möchte, kann sich bis zum dritten Advent an der Information im HIT-Markt registrieren und einen kleinen Traum wahr werden lassen. Die dann noch übrig gebliebenen Wünsche werden vom HIT Markt selbst erfüllt.

Im Namen der Kinder danken der Kinderschutzbund Hennef und die Jugendhilfeeinrichtung CJG St. Ansgar den Beschäftigten des HIT-Markts und den Hennefer Bürgerinnen und Bürgern sehr für diese wunderbare Aktion.

 

vlnr: Alexandra Schnoor, Teamleiterin Ambulante Hilfen CJG St Ansgar, Brunhilde Janßen-Struthoff und Gerlinde Kummer vom Kinderschutzbund Hennef, Nina Bürvenich, Bereichsleiterin CJG St. Ansgar und HIT-Marktleiter Michael Schumacher

Neuer Partner für das media.lab Hennef

Das städtische Kinder- und Jugendhaus und der Kinderschutzbund Hennef möchten zusammen Kinder und Jugendliche im media.lab für digitale Medien, Programmieren und das Lesen begeistern.

Kinder ab 12 Jahren für den Umgang mit digitalen Medien stark machen und gleichzeitig für das Lesen begeistern, das wollen die media.labs der Stiftung Lesen zusammen mit Ihren Bündnispartnern. In Hennef ist dieser Partner das Kinder- und Jugendhaus des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef. Neu dazugekommen ist nun der Kinderschutzbund Hennef. Spiele programmieren, Roboter bauen oder Videos drehen – die Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren sollen besonders viele digitale Möglichkeiten entdecken und den verantwortungsvollen Umgang damit erlernen. Dazu stehen auch Bücher, Spiele und andere Medien zur Verfügung.

Caspar Armster beim Online Treffen media.labs, Foto: privat

Das Angebot findet seit dem Sommer im Kinder- und Jugendhaus statt, welches einen niederschwelligen Zugang zum Angebot sicherstellt und jugendgerechte Räume bietet. Mit Technik und Knowhow unterstützen außerdem Ehrenamtliche des Vereins „dasdigidings“ das Projekt. Die media.labs werden gefördert von „Kultur macht Stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundes.

Seit November sind die Ehrenamtler*innen und bislang 10 Jungen und 2 Mädchen dann in den digitalen Raum umgezogen und treffen sich weiter wöchentlich online. Das Kinder- und Jugendhaus und der Kinderschutzbund Hennef freuen sich sehr, mit dieser Kooperation ein neues spannendes Angebot für Kinder und Jugendliche in Hennef zu haben, das auch in Zeiten des „Lockdown“ weiterläuft. Das media.lab findet jeden Freitag von 17:00- 18:30 statt, derzeit online. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.dasdigidings.de

5 Jahre in Hennef: Familienpatinnen und-paten

„Die Familienpatin war eine große Hilfe bei den Arztbesuchen.“ „Sie war eine Entlastung für mich.“ „Die Begleitung war ein Segen im richtigen Moment.“ „Die Familienpatin war eine riesengroße Hilfe und ein großes Geschenk mit den Zwillingen in den ersten beiden Jahren.“ „Ich bin dankbar für die tolle Unterstützung in der Zeit als beide Kinder krank waren.“ – Diese Aussagen von Müttern beschreiben das Projekt „Familienpaten in Hennef – Wir entstressen Ihren Alltag“ und die hervorragende Arbeit des Teams sehr gut.

„Wir danken den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projektes ganz herzlich: Sie alle setzen sich mit großer Tatkraft und Kompetenz für das Wohl unserer Kinder ein“, sagte Miriam Overath, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, und gratulierte zum fünfjährigen Bestehen. Denn 2015 gründete das Amt für Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit dem Kinderschutz Hennef dieses Familienpatenprojekt. Gedacht ist es für Familien, die Unterstützung bei den Herausforderungen des Alltags benötigen. Denn der Alltag mit kleinen oder kranken Kindern kann turbulent und anstrengend sein. Da wird schon das Einkaufen von Lebensmittel zur Herausforderung. Unterstützt wurden in den Jahren seit Bestehen des Projektes 43 Familien. „Ich freue mich über den Erfolg und dass wir so vielen Eltern helfen konnten. Allein im Jahr 2019 haben elf Familienpatinnen in 14 Familien zirka 1.120 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet,“ sagte Diplom-Pädagogin Lissy Wedding, Koordinatorin des Familienpatenprojektes.

Eine Familienpatin oder ein Familienpate unterstützt ein Mal in der Woche für eine begrenzte Zeit eine Familie. Dabei stehen die Kinder im Mittelpunkt. Die Patinnen und Paten engagieren sich ehrenamtlich und werden durch den Kinderschutzbund geschult, vermittelt und fachlich begleitet. Der Einsatz der Patinnen und Paten in einer Familie dauert rund ein Jahr.

Wer als Familie Unterstützung benötigt oder sich gerne als Patin oder Pate einbringen möchte kann sich beim Kinderschutzbund Hennef, Gartenstraße 24, melden. Ansprechpartnerin ist Diplom-Pädagogin Lissy Wedding, Telefon: 02242/5483, E-Mail: familienpaten@dksb-hennef.de.

Frischer Wind im Vorstandsteam

Zwei neue Gesichter prägen das Vorstandsteam des Kinderschutzbundes Hennef. Brunhilde Janßen-Struthoff und Ines Dost verstärken ab sofort den Verein und bringen sich tatkräftig in die Vorstandsarbeit ein. Janßen-Struthoff leitete viele Jahre ein Berufskolleg in Köln und unterstützt das Team mit langjähriger Führungserfahrung und Organisationsgeschick. Mit Dost gewinnt der Vorstand ein Mitglied, das dem Kinderschutzbund als Erzieherin und Tagesmutter seit vielen Jahren verbunden ist und die Gruppe durch Ideen und Erfahrungen aus der Praxis bereichert. Zeitgleich verlässt Petra Biesenthal den Vorstand, ist aber weiterhin für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins verantwortlich.

 

v.l.n.r: Gerlinde Kummer, Anna Karina Birkenstock, Claudia Engler, Beate Himberger, Ines Dost, Gabriele Bäumer, Brunhilde Janßen-Struthoff und Mechthild Jünger

 

Das neue Vorstandsteam setzt sich aus fünf Vorstandsmitgliedern und drei Beisitzerinnen zusammen und ist damit für kommende Herausforderungen gut aufgestellt. Auf der Mitgliederversammlung am 29. September wurde deutlich, wie facettenreich das Jahr 2019 für den Kinderschutzbund verlief und welche außergewöhnlichen Belastungen im laufenden Jahr auf den Verein zugekommen sind.

Im vergangenen Jahr war neben den vielen regelmäßig stattfindenden Angeboten eine Besonderheit, dass die Multikulturelle Kinder-Kunstwoche Hennef MultiKuH aufgrund baulicher Veränderungen in der Gartenstraße im Kunstkolleg stattfand. Es wurden mehrere Themenabende angeboten und insgesamt 50 Hennefer Kinder konnten im Rahmen des Projekts „Große helfen Kleinen“ bei Freizeitangeboten finanziell unterstützt werden.

Im laufenden Jahr war der Verein besonders gefordert. Durch den überraschenden Wegfall eines Raumes in der Gartenstraße 24 an die Gesamtschule West musste schnell gehandelt und ein neues Raumkonzept entwickelt werden. Alle Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen für die neuen Ideen zu gewinnen und parallel dazu mit der Stadt Hennef zu verhandeln war eine anspruchsvolle Aufgabe für den rein aus Ehrenamtlichen bestehenden Vorstand. Inzwischen konnten alle internen Umzüge mit städtischer Unterstützung abgeschlossen werden und es ist in dieser Hinsicht wieder Ruhe eingekehrt.

Die Corona-Pandemie beschäftigte und beschäftigt den Kinderschutzbund Hennef genauso wie alle anderen Einrichtungen und Institutionen. Zeitweise fielen Einnahmen weg bei gleichzeitig fortlaufenden Lohn- und Mietkosten. Eine große Herausforderung für einen Verein, der lediglich rund 10% seiner Kosten durch Mitgliederbeiträge deckt. Der überwiegende Teil finanziert sich durch Spenden, Zuschüsse und Gutschriften aus Bußgelbescheiden.

Der Kinderschutzbund zeichnet sich dadurch aus, immer wieder neue Ideen zur Förderung und Unterstützung von Hennefer Kindern zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. So wird voraussichtlich trotz der aktuellen Einschränkungen auch in diesem Herbst wieder ein Lesefest des Lesenetzwerks Hennef stattfinden, wenn auch in reduzierter Form. Am Freitag, den 27. November werden am Nachmittag drei Lesungen, jeweils für bis zu 60 Kinder in der Meys Fabrik angeboten.

Ebenfalls neu im Angebot ist in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Hennef und der Stiftung Lesen die Einrichtung eines „media.labs“. Aktuell können bis zu zehn Kinder ab zwölf Jahren einmal pro Woche in den Räumen des Kinder- und Jugendhauses an diesem digitalen Lese Club teilnehmen. Das Media Lab wird im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bund gefördert und hat das Ziel, die mediale Kompetenz junger Menschen zu stärken.

Für die MultiKuH 2021 laufen bereits jetzt die Vorbereitungen unter der Annahme, dass in den Sommerferien weiterhin corona-bedingte Einschränkungen gelten. Dies macht die Planung sehr komplex und es ist vor allem Anna Karina Birkenstock und Anne Peters zu verdanken, wenn im nächsten Sommer wieder viele internationale Kinder zusammen kreativ sein können.

An der Mitgliederversammlung nahmen auch einige Jubilare teil, die seit 20 oder 25 Jahren dem Kinderschutzbund Hennef treu verbunden sind. Anjo und Fritz Närdemann, Andrea van den Berg und Mechthild Jünger unterstützen den Verein seit Jahren und ermöglichen zusammen mit vielen anderen Vereinsmitgliedern, dass Hennefer Familien beim Kinderschutzbund ein derartig vielfältiges und buntes Angebot nutzen können.

 

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt (v.l.n.r.) Anjo und Fritz Närdemann, Mechthild Jünger und Andrea van den Berg